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Deutscher Domino Rekord 2015

Dominoland - Reaching The Limit

543.210 Dominosteine

Nachdem 2014 bereits der erste Deutsche Domino Rekord in Büdingen stattfand, wurde am 15. August 2015 in der Mittelstufenhalle Nidda die Fortsetzung ausgetragen. Exakt 543.210 Dominosteine standen zur Verfügung, um den Vorjahresrkord von 472.209 gefallenen Dominosteinen zu brechen. Notar Kurt Weckesser und sein bestellter Vertreter Christoph Duchardt hatten die Zahl gemeinsam in den Wochen der...

Nachdem 2014 bereits der erste Deutsche Domino Rekord in Büdingen stattfand, wurde am 15. August 2015 in der Mittelstufenhalle Nidda die Fortsetzung ausgetragen. Exakt 543.210 Dominosteine standen zur Verfügung, um den Vorjahresrkord von 472.209 gefallenen Dominosteinen zu brechen. Notar Kurt Weckesser und sein bestellter Vertreter Christoph Duchardt hatten die Zahl gemeinsam in den Wochen der Vorbereitung festgestellt, um am Abend des Rekordversuches ein amtliches Endergebnis ermitteln zu können. Außerdem ging es um die offiziellen Weltrekorde in den Kategorien „Meiste gefallene Dominosteine unter Wasser“, „Größte Domino 2D-Pyramide“ und „Größtes Domino-Portrait“. 18 Helfer hatten das Projekt in 14 Tagen vorbereitet.

 

Dominoland: Start

21:14 Uhr war es, als Rainer Lapp zum Anstoß ansetzte. Eine Reihe von Dominosteine über Kopf setzte sich auf einer sieben Meter langen Strecke in Bewegung und sollte physikalische Grenzen überwinden. Doch so schnell der Rekordversuch begonnen hatte, war er auch schon wieder vorbei: Der Übergang zwischen den über Kopf hängenden und den normal stehenden Dominosteinen funktionierte nicht und so musste Rainer Lapp noch ein weiteres Mal antreten, um die Kettenreaktion zu starten. Vier Anläufe brauchte es schließlich, bis die Seilbahn ausgelöst wurde und nach unten in die Mitte eines aus 16 Farben und über 40.000 Dominosteine bestehenden Kreises flog, um diesen zu Fall zu bringen.

 

Dominoland: Karibik

Getreu dem Motto „Dominoland“ wurden verschiedene Kulissen und bekannte Szenerien aus aller Welt in Dominosteinen dargestellt. Das erste Projekt stellte die Karibik dar. Ein Strandpanorama mit einer untergehenden Sonne wurde optisch durch drei an einer Wäscheleine befestigten Hawaii-Hemden hervorgehoben. Außerdem stand hier mit 11.466 unter Wasser stehenden Dominosteinen der erste Weltrekordversuch auf dem Programm. Alle Dominosteine fielen wie in Zeitlupe zum neuen Weltrekord und bildeten durch einen beeindruckenden Farbwechsel-Effekt das Motiv einer Sonne. Sie übertrafen somit die Vorjahres-Bestmarke von 10.489 umgefallenen Dominosteinen.

 

Dominoland: Supermarkt

Im Supermarkt angekommen wurde zunächst die Obstabteilung mit vier Körben Plastikobst zu Fall gebracht. Mit einem Einkaufswagen und einer Einkaufsliste, die sich während dem Umfallen abhakte, waren typische Motive aus dem täglichen Einkaufsleben zu sehen. Danach stellte sich Justin Kühn, einer der Aufbauer des Teams, einer ganz besonderen Herausforderung: Innerhalb von 20 Sekunden sollte er mit Hilfe von JA!-Cornflakes-Packungen des Hauptsponsors REWE eine vier Meter lange Lücke schließen. Er schaffte es, die Ware rechtzeitig in das Regal einzusortieren und so fielen weitere 15.000 Dominosteine, die anderenfalls stehengeblieben wären.

 

Dominoland: Tempel

Die dritte Kulisse des Abends war ein Dschungel-Tempel, den die Dominosteine auf ihrem Weg zum Rekord durchqueren mussten. Um auf eine Höhe von 2,50 Meter zu gelangen, mussten sie nicht nur mehrere Treppen erklimmen, sondern auch auf einer einbrechenden Fläche fallen und einen Minenwagen nehmen. Der Flug vom Dach des Tempels mit dem Doppeldecker-Flugzeug funktionierte leider als einer der wenigen Effekte des Abends nicht, da die Dominosteine die letzte Etage des fast eine Tonne wiegenden Deko-Stücks nicht erreichten. Umso bemerkenswerter war aber das aus 15.000 Dominosteinen und über 20 Farben gestaltete „Dschungel-Panorama“, das zu Beginn des Projektes zu Fall gebracht wurde.

 

Dominoland: Antarktis

Dargestellt wurden hier drei Pinguine vor einer Kulisse von sieben Eisbergen. Der größte Eisberg war gleichzeitig mit einer Höhe von 2,88 Meter und 7.260 Dominosteinen die „Größte Domino 2D-Pyramide“ und stellte beim Umfallen den zweiten Weltrekord des Abends auf. Eine sieben Meter im Durchmesser breite Schneeflocke aus 20.000 Dominosteinen war das Finale des schwierigsten aller in den Deutschen Domino Rekord eingebauten Projekte.

 

Dominoland: Der Schrei

Auf einer 3,50 Meter hohen und 1,75 Meter breiten Leinwand wurde das weltbekannte Gemälde „Der Schrei“ von Edvard Munch erstmals in Dominosteinen aufgebaut. Auf einer speziell dafür angefertigten Holzkonstruktion zeigten die Dominosteine eine originalgetreue Nachbildung des Werks und räumten in einer gigantischen Lawine das komplette Bild von oben ab. Sie überschritten gleichzeitig das nächste Limit, denn noch nie wurde bei einer privaten Domino-Veranstaltung eine so große Avalanche-Wall (dt. „Lawinen-Wand“) eingesetzt.

 

Dominoland: Rebuilds

In diesem Abschnitt der Kettenreaktion wurden Motive aufgebaut, die beim „Deutschen Domino Rekord 2014“ nicht funktionierten. Mit dem Autorennen, bei dem die Pyramide im vergangenen Jahr trotz fahrender Autos stehenblieb, dem Oktoberfest-Motiv, bei dem die Bierkrüge sich von der Stelle bewegten und dem „Kamin“, durch den der Weihnachtsmann schon vor dem eigentlichen Anstoß purzelte, wurden aber in diesem Jahr alle Effekte gemeistert und die nächsten Limits erfolgreich überschritten.

 

Dominoland: Steve Jobs Portrait

1.000 mit kleinen Lämpchen beklebte, leuchtende Dominosteine bildeten den Rahmen um das weltgrößte Domino-Portrait, das Apple-Gründer und Visionär Steve Jobs in 150.174 Dominosteinen zeigte. Bevor das Motiv zu Fall gebracht wurde, lösten die Dominosteine 18 Lampen aus, die rund um das Portrait aufgestellt waren und somit eine ganz besondere Atmosphäre schafften. Das Bild bedeckte eine Fläche von 72 Quadratmetern und der Aufbau benötigte vier Tage.

 

Olaf Kuchenbecker vom Rekord-Institut für Deutschland übernahm mit Unterstützung von Notar-Vetreter Christoph Duchardt die Zählung der stehengebliebenen Dominosteine, um zu ermitteln, ob der Rekord für die „Größte Kettenreaktion Deutschlands“ nach 2014 ein weiteres Mal gebrochen werden konnte. Nach nur einer Viertelstunde stand fest, dass mit 537.938 gefallenen Dominosteinen erstmals mehr als eine halbe Million Dominosteine in Deutschland zu Fall gebracht werden konnten. Zusätzlich wurden alle drei aufgestellten Weltrekorde zertifiziert.


Deutscher Domino Rekord 2014

The Year in Domino - A Festival of Colors

500.000 Dominosteine

Zum ersten Mal war es soweit - Der Titel für die „Größte Kettenrektion Deutschlands“ sollte mit einer halben Million Dominosteine nach Büdingen geholt werden. Dazu mussten mehr als 435.847 Steine fallen, denn dies war die aktuelle Bestleistung, aufgestellt am 05. September 2010 von einem bayrischen Schülerteam aus Buchloe. Akribisch wurden in den Wochen der Vorbereitung und des Aufbaus von Kurt...

Zum ersten Mal war es soweit - Der Titel für die „Größte Kettenrektion Deutschlands“ sollte mit einer halben Million Dominosteine nach Büdingen geholt werden. Dazu mussten mehr als 435.847 Steine fallen, denn dies war die aktuelle Bestleistung, aufgestellt am 05. September 2010 von einem bayrischen Schülerteam aus Buchloe. Akribisch wurden in den Wochen der Vorbereitung und des Aufbaus von Kurt Weckesser, dem unterzeichnenden Notar, alle verwendeten Dominosteine gezählt, um am Abend der Veranstaltung ein amtliches Ergebnis ermitteln zu können. Außerdem ging es mit dem „Größten Domino-Kreis“, den „Meisten gefallenen Dominos unter Wasser“ und dem „Größten Domino-Stapel“ um gleich drei offizielle Guinness-Weltrekorde.

 

15 Helfer hatten die Rekordversuche in zwei Wochen Aufbauzeit in der Büdinger Wilhelm-Lückert-Halle vorbereitet. Am Abend des 16. August 2014 oblag es Rainer Lapp, Geschäftsführer einiger regionaler REWE-Märkte und Hauptpartner der Veranstaltung, die Kettenreaktion in Gang zu setzen. Direkt nach wenigen Sekunden fiel bereits der erste Weltrekord: Mit 54.321 Dominosteine im weltweit größten Domino-Kreis konnten wir die Mindestvoraussetzung von 50.000 Steinen für einen Erstrekord in dieser neuen Disziplin deutlich überbieten.

The Year in Domino


Frühling
Fliegende Vögel, bunte Schmetterlinge und fast in Originalgröße nachgebaute Kühe starteten in der ersten Jahreszeit, dem Frühling, unter dem Projekt „Natur“ die Rekordjagd nach dem Deutschen Rekord. Die über 1,60m großen Kühe waren dabei nicht nur beim Aufbau eine besondere Herausforderung, sondern sorgten auch bei den über 750 anwesenden Zuschauern für Begeisterung, als sie letztendlich in sich zusammenfielen. Ein Osterhase und rollende Ostereier lösten einen bunten Eierkorb aus. Gemeinsam mit drei Ostereiern in den Farben rot, blau und orange bildeten sie das Thema „Ostern“. Die Idee der rollenden Eier basiert auf dem „White House Easter Egg Roll“. Dies ist eine amerikanische Tradition, bei der jedes Jahr aufs neue Ostereier um die Wette einen Hügel heruntergerollt werden. Mit den Geschlechtersymbolen, einem Kuss und immer größer werdenden Herzen, hielten auch die „Frühlingsgefühle“ Einzug in die Kettenreaktion und stellten das letzte der drei Projekte im Frühling dar. Tatsächlich waren bis zu diesem Zeitpunkt fast alle aufgebauten Dominosteine gefallen.

The Year in Domino


Sommer

Im Sommer angekommen, stieg auch die Temperatur in der Halle, denn als die Dominosteine im ersten Projekt „Urlaub“, beim Thermometer die Anzeige anstießen, füllte sich in der Mitte das Rohr mit roter Farbe. Abkühlung versprach aber dann das nächste Motiv. Noch nie waren so viele Dominosteine unter Wasser aufgebaut und fallen gelassen worden wie hier - 10.489 Dominosteine fielen wie in Zeitlupe zum zweiten Weltrekord an diesem Abend. Weiter ging es im Projekt „Freizeit“. Eine Eistüte, ein Cocktailglas und ein Turmspringer zeigten beliebte Tätigkeiten in der warmen Jahreszeit. Das dritte und letzte Projekt war zum Anlass der in diesem Jahr stattfindenden Fußball-WM in Brasilien aufgebaut worden. Bunte Dominosteine fielen auf den Tribünen und feuerten weitere Steine an, die sich in der Mitte des Stadions befanden und das entscheidende Tor zum WM-Sieg erzielten. Gefeiert wurde dies mit einer Samba-Tänzerin, die zugleich auch an den Karneval in Rio erinnerte und aufsteigenden Lampions und Girlanden.

The Year in Domino


Herbst
Ein Kürbis und ein Geist leiteten mit dem Fest „Halloween“ das erste Projekt im Herbst ein. Hier war auch die Builders Challenge eingebaut: Ein Balken, auf dem eine Domino-Reihe aufgebaut worden war, sollte mit Hilfe eines Seilzuges nach oben gezogen werden, um dort die Verbindung zu schließen. Grundsätzlich wurde die Aufgabe gelöst. Allerdings scheiterte das Gelingen am Mechanismus, der die Linie auf dem Balken anstoßen sollte. Somit fehlten wichtige 15.000 Dominos auf dem Weg zum Deutschen Rekord. Als nächstes ging es abermals um die „Natur“: Ein grüner Baum wechselte seine Farben zu herbstlichen Tönen, dazu gab es einen Regenbogen und einen Maulwurf, der aus einem Maulwurfshügel hervorkam. Nachdem zuvor mit Halloween ein Fest aus den USA zu sehen war, war das letzte Projekt typisch Deutsch. Getreu dem großen Original, dem „Oktoberfest“ in München, sollten auch hier Biergläser zum Einsatz kommen und rollend ein Motiv anstoßen. Allerdings funktionierte auch dieser Effekt nicht und es blieb spannend, ob der Gesamtrekord überboten werden konnte.

The Year in Domino


Winter

„Schnee und Spaß“ lautete der Name des ersten Projektes in der letzten Jahreszeit, dem Winter. Aufgebaute Motive waren Schneeflocken, ein Schneemann, der durch eine Karotte angestoßen wurde, die er als Nase aufgesetzt bekam und zwei Kinder, die sich in einer Schneeballschlacht duellierten. Während der Aufbauphase konnte hier bereits mit 1.055 Dominosteinen der seit drei Jahren bestehende Weltrekord für den „Größten Domino-Stapel“ geknackt werden. Das zweite Projekt stand unter dem Thema „Weihnachten“. Es bestand aus einem zwei Meter hohen Weihnachtsbaum mitsamt Rentierschlitten. Kurz vor dem Anstoß stand hier auch noch der Kamin, durch den ein Weihnachtsmann rutschen und diesen danach anstoßen sollte. Jedoch machte sich das Bild selbstständig und bis zum Anstoß konnte nur die Verbindungslinie zum nächsten Bild repariert werden. Silvester, das Fest, das den Anfang und das Ende eines jeden Jahres markiert, war auch das letzte Projekt im Winter und des Abends. 81.810 Dominosteine strahlten im weltweit größten von einer privaten Domino-Gruppe aufgebautem einzelnem -Motiv, dem Sydney Opera House mit Feuerwerk und beendeten die Kettenreaktion auf spektakuläre Weise.

 

Nach dem Fallen der Dominosteine übernahm Olaf Kuchenbecker vom Rekord-Institut für Deutschland mit Unterstützung von Kurt Weckesser, dem beurkundenden Notar, die Auszählung der stehengebliebenen Dominosteine, um zu ermitteln, ob der Rekord für die „Größte Kettenreaktion Deutschlands“ gebrochen werden konnte. Nach spannenden Minuten wurde verkündet, dass 472.209 von 496.746 Dominosteine gefallen waren, was ein neuer Deutscher Domino Rekord bedeutete. Zusätzlich konnten noch vor Ort alle drei Weltrekorde anerkannt werden und werden nun sowohl vom „Rekord-Institut für Deutschland“ als auch von „Guinness World Records“ offiziell geführt.


Enjoy Your Life - The Domino Record 2013

275.000 Dominosteine

Im Zeitraum vom 5. bis 12. Juli wurden in der Wilhelm-Lückert-Halle Büdingen mehr als 275.000 Dominosteine unter dem Motto „Enjoy Your Life - The Domino Record 2013“ mit zwölf Helfern aufgebaut. Zu sehen gab es die schönsten Facetten des Lebens: „Reisen“, „Feiern“, „Entertainment“, „Sport“ und „Natur“. Neben dem persönlichen Rekord vom Vorjahr mit 127.141 gefallenen Steinen galt es den Weltrekord...

Im Zeitraum vom 5. bis 12. Juli wurden in der Wilhelm-Lückert-Halle Büdingen mehr als 275.000 Dominosteine unter dem Motto „Enjoy Your Life - The Domino Record 2013“ mit zwölf Helfern aufgebaut. Zu sehen gab es die schönsten Facetten des Lebens: „Reisen“, „Feiern“, „Entertainment“, „Sport“ und „Natur“. Neben dem persönlichen Rekord vom Vorjahr mit 127.141 gefallenen Steinen galt es den Weltrekord für die „Meisten Miniatur-Dominosteine“ (1.585, Tim Weißker) und den der „Größten Domino-Spirale“ (50.500, Tobias Demuth und Tim Weißker) zu brechen.

 

„Enjoying Life“

82.068 Dominosteine

Wolfgang Naumann, Sponsorenrepräsentant der Bäckerei Naumann, startete am Abend gegen 21:45 Uhr die Kettenreaktion. Mit seinem Anstoß setzte er ein Pendel in Bewegung, das in das Innere der weltweit größten Domino-Spirale schwang, um diese mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung anzustoßen. 20 Reihen fielen in einer komplett neuen Technik und konnten  auf diese Art und Weise nicht nur hunderte Zuschauer begeistern, sondern stellten ebenso einen neuen Weltrekord vor den Augen von Eva Norroy, Rekordrichterin bei Guinness World Records, mit exakt 55.555 zuvor abgezählten Dominosteinen auf.

 

„Enjoying Traveling“

50.088 Dominosteine

Im Reise-Projekt wurden mehr als 7.000 Dominosteine im Sand aufgestellt. Diese wurden durch ein Modell-Flugzeug angestoßen, das von einem zwei Meter hohen Turm in die Landschaft hineinflog. Das sorgte für einen ganz besonderen Effekt. Durch das Ausrollen der Schriftrolle wurde die Bedeutung der darüberstehenden Hieroglyphen sichtbar. Weitere aufgebaute Motive waren eine Weltkugel, die den globalen Tourismus durch einen Pfeil symbolisierte und drei bekannte Sehenswürdigkeiten: Die Basilius Kathedrale in Moskau, das Brandenburger Tor in Berlin und das Burj Al Arab in Dubai. Bei diesen Bildern standen die Details im Vordergrund. Dadurch war es unter anderem möglich, die Aussichtsplattform des Burj Al Arab, die Beleuchtung des Brandenburger Tors und die verschiedenfarbigen Kuppeln der Basilius Kathedrale zu erkennen.

 

„Enjoying Celebration“

42.943 Dominosteine

Angekommen in unserem Party-Areal ging es zunächst darum, dass Dominosteine ein Zimmer für eine Feier vorbereiten. Auf einer Höhe von 1,80 Meter sollte ein Plakat entrollt werden, was aber leider nicht glückte. Nachdem aber zwei Lampions auf der obersten Ebene eine Reihe anstießen, die wiederum eine Girlande auslösten, wurden zwei Party-Smileys ein Hut auf den Kopf gesetzt, die dadurch zu Fall gebracht wurden. Diese spiegelten auch die gute Stimmung am Abend und während dem Aufbau durch eine Tröte, eine Menge Konfetti und einen Karaoke-Wettbewerb wider. Anschließend gab es acht tanzende Menschen als Silhouette in einer Disco zu sehen, die ebenfalls an das Motto anspielten. Die Mauer mit dem „Party“-Schriftzug rundete das Gesamtbild ab, wurde aber leider auch erst nach der Show durch einen Zweitanstoß zu Fall gebracht.

 

 

„Enjoying Entertainment“

43.522 Dominosteine

Im Entertainment-Projekt wurde auf den großen Einfluss der Musik, des Nervenkitzels und des Films auf unser Leben angespielt. Der Glitzereffekt im Bild der Musiknote war dabei ein ganz besonderer Blickfang. Ein Musik spielendes Radio wurde dargestellt, ebenso wie Psy mit seinem weltbekannten Hit „Gangnam Style“. Das Slapstick-Motiv war gleichzeitig das zweitgrößte Feld des Abends. Es zeigte einen Ausschnitt eines typischen 50er Jahre Films, in welchem ein Mann eine Torte wirft und ein anderer diese ins Gesicht bekommt. Danach war es Zeit für die Builders Challenge. Justin Kühn aus Selters musste Dominosteine aus einem Wasserbecken fischen und diese als Verbindung innerhalb von 40 Sekunden platzieren. Er schaffte es und so öffnete sich eine Schranke, die der Projektlinie den Weg zu mehr als 5.000 im bekannten Titanic-Portrait stehenden Dominosteinen öffnete.

 

„Enjoying Sports“

31.014 Dominosteine

Im Thema „Sport“ angekommen, schossen die Dominosteine auf eine Torwand und erzielten ohne Probleme das entscheidende Tor. Anschließend wurde mit einem Skifahrer der „Wintersport“, mit einem Läufer die „Leichtathletik“ und mit einem Dunk der „Basketball“ aufgegriffen. Im Motorsport-Projekt sollten zwei Rennautos um die Wette in eine Stapelung fahren. Aber der Mechanismus schlug erneut fehl. Aus Sicherheitsgründen wurden ohne Zuschauer am Nachmittag in diesem Themenbereich schon ein Weltrekord aufgestellt: Als besondere Herausforderung im Domino-Sport wurden die meisten kleinsten Dominosteine zu Fall gebracht. Diese haben die Maße 1 cm x 0,5 cm x 0,2 cm und sind damit 80-mal kleiner als normaldimensionierte Steine.

 

„Enjoying Nature“

27.610 Dominosteine

Im letzten Themenbereich war es unser Ziel, mit 25.110 Dominosteinen im größten Bild des Abends die Schönheit der Natur zu zeigen. Mit einem sehr detaillierten Sonnenuntergangspanorama wurde nicht nur das Event abgerundet, sondern auch unser persönlicher Rekord für das größte Feld gebrochen.

 

Nach der Auszählung der stehengeblieben Steine wurden 272.297 von 277.275 Dominosteinen als umgefallen und zwei geglückte Weltrekordversuche als Resultat festgestellt


Falling into Past - A Journey around the World (2012)

128.000 Dominosteine

Unter dem Motto „Falling into Past - A Journey around the World“ fand mit mehr als 128.000 aufgebauten Dominosteinen ein neuer Rekordversuch in der Wilhelm-Lückert-Halle Büdingen statt. Es galt dabei nicht nur den persönlichen Vorjahresrekord von 49.614 gefallenen Dominosteinen zu überbieten, sondern auch die Guinness World Records Weltrekorde in den Disziplinen „Längste Domino-Mauer“ und „Größte...

Unter dem Motto „Falling into Past - A Journey around the World“ fand mit mehr als 128.000 aufgebauten Dominosteinen ein neuer Rekordversuch in der Wilhelm-Lückert-Halle Büdingen statt. Es galt dabei nicht nur den persönlichen Vorjahresrekord von 49.614 gefallenen Dominosteinen zu überbieten, sondern auch die Guinness World Records Weltrekorde in den Disziplinen „Längste Domino-Mauer“ und „Größte 2D-Pyramide“.

 

Wie schwer es ist, einen offiziellen Weltrekord für das Guinness-Buch der Rekorde aufzustellen, erlebte das Büdinger Publikum hautnah. Da die Weltrekord-Pyramide in den letzten Minuten fertiggestellt werden musste, begann die Veranstaltung gegen 18:40 leicht verspätet.

 

Bekannte geschichtliche Ereignisse und Symbole aus der ganzen Welt wurden an diesem Abend getreu dem Motto abgebildet. So stand nach dem Anstoß von Anne Naumann, Repräsentantin des Hauptsponsors OVAG, als erstes Land in der Kettenreaktion China auf den Programm. Mit der Landesflagge und dem Yin&Yang-Motiv wurden in diesem Abschnitt die zwei Erkennungsmerkmale des bevölkerungsreichsten Landes der Erde aufgebaut. Die Kettenreaktion setzte sich mit dem offiziellen Weltrekordversuch der „Längsten Domino-Mauer fort. Die ein Meter hohe und 30 Meter lange Konstruktion aus 31.405 Dominosteinen fiel in knapp zwei Minuten komplett in sich zusammen.

 

Mit der auf den arabischen Frühling angepassten Landesflagge und dem Rekordversuch für die „Größte 3D-Pyramide“ ging es auch in Ägypten um einen neuen Weltrekord. Auch hier gab es keine weiteren Zwischenfälle, sodass bereits beide anvisierten Rekordmarken gebrochen werden konnten, bevor die angekündigte „Reise um die Welt“ überhaupt erst richtig begonnen hatte.

 

Die Dominosteine reisten nun zurück in die amerikanische Geschichte. Mit Hilfe einer sinkenden Aktienkurslinie in Form einer Stapelung, dem Wall-Street- und dem Dollar-Motiv wurde der schwarze Freitag der Wirtschaftsgeschichte symbolisiert. Die Kettenreaktion setzte sich im Mauerfall-Projekt fort: Ein schwierig zu gestaltender Deutschland-Umriss fiel nahezu komplett um. Dadurch wurde ein Mechanismus ausgelöst, der die Berliner Mauer nach dem November 1989 ein weiteres Mal zum Einsturz brachte und die deutsche Flagge an einem Fahnenmast hisste.

 

Der nächste Stopp der Weltreise war Großbritannien. Dort sollten die Dominosteine in Form der Themse eine Stapelung um ein Modell der Londoner Tower Bridge anstoßen. Dieses Projekt war leider das einzige des Abends, was nicht ordnungsgemäß umfiel. Den weiteren Verlauf der Kettenreaktion beeinflusste dies aber nicht und so reisten die Dominosteine weiter nach Italien. Mit mehr als 3.000 farblich angepassten Dominosteinen war mit der sogenannten „Speedwall-Technik“ das bekannteste Bauwerk Roms konstruiert worden: Das Kolosseum. So schnell wie es auch selbst in der Aufbauphase mehrere Male in sich zusammenfiel, stellte es auch im entscheidenden Moment keine Hürde dar und fiel komplett.

 

Bekannte geschichtliche Ereignisse und Symbole aus der ganzen Welt wurden an diesem Abend getreu dem Motto abgebildet. So stand nach dem Anstoß von Anne Naumann, Repräsentantin des Hauptsponsors OVAG, als erstes Land in der Kettenreaktion China auf den Programm. Mit der Landesflagge und dem Yin&Yang-Motiv wurden in diesem Abschnitt die zwei Erkennungsmerkmale des bevölkerungsreichsten Landes der Erde aufgebaut.

 

Die Kettenreaktion setzte sich mit dem offiziellen Weltrekordversuch der „Längsten Domino-Mauer fort. Die ein Meter hohe und 30 Meter lange Konstruktion aus 31.405 Dominosteinen fiel in knapp zwei Minuten komplett in sich zusammen.

 

Mit der auf den arabischen Frühling angepassten Landesflagge und dem Rekordversuch für die „Größte 3D-Pyramide“ ging es auch in Ägypten um einen neuen Weltrekord. Auch hier gab es keine weiteren Zwischenfälle, sodass bereits beide anvisierten Rekordmarken gebrochen werden konnten, bevor die angekündigte „Reise um die Welt“ überhaupt erst richtig begonnen hatte.

 

Die Dominosteine reisten nun zurück in die amerikanische Geschichte. Mit Hilfe einer sinkenden Aktienkurslinie in Form einer Stapelung, dem Wall-Street- und dem Dollar-Motiv wurde der schwarze Freitag der Wirtschaftsgeschichte symbolisiert. Die Kettenreaktion setzte sich im Mauerfall-Projekt fort: Ein schwierig zu gestaltender Deutschland-Umriss fiel nahezu komplett um. Dadurch wurde ein Mechanismus ausgelöst, der die Berliner Mauer nach dem November 1989 ein weiteres Mal zum Einsturz brachte und die deutsche Flagge an einem Fahnenmast hisste.

 

Der nächste Stopp der Weltreise war Großbritannien. Dort sollten die Dominosteine in Form der Themse eine Stapelung um ein Modell der Londoner Tower Bridge anstoßen. Dieses Projekt war leider das einzige des Abends, was nicht ordnungsgemäß umfiel.

 

Den weiteren Verlauf der Kettenreaktion beeinflusste dies aber nicht und so reisten die Dominosteine weiter nach Italien. Mit mehr als 3.000 farblich angepassten Dominosteinen war mit der sogenannten „Speedwall-Technik“ das bekannteste Bauwerk Roms konstruiert worden: Das Kolosseum. So schnell wie es auch selbst in der Aufbauphase mehrere Male in sich zusammenfiel, stellte es auch im entscheidenden Moment keine Hürde dar und fiel komplett.

 

Als vorletztes Ziel stand Südafrika an. Mit dem Nelson Mandela Portrait wurde das Gesicht der afrikanischen Anti-Apartheid-Bewegung mit Hilfe von mehr als 5.000 Dominosteinen in über 20 Farben abgebildet.

 

Zum Schluss wurde es noch einmal richtig kalt: Etwa 10.000 Dominosteine wurden in der Arktis verbaut. Zunächst mussten die Dominosteine auf eine Höhe von mehr als zwei Metern klettern, um sich anschließend über eine Seilbahn fallen zu lassen, und letztlich auch die letzten 5.000 in den Eisstapelungen stehenden Dominosteine anzustoßen. Selbst bei diesem schwierigen Projekt ging fast alles gut und so fielen 127.141 der 129.900 aufgebauten Dominosteine.


Ein Tag - Zwei Weltrekorde (2012)

64.000 Dominosteine

Erstmals ging es zwischen dem 03. und 06. Januar 2012 in der Mehrzweckhalle Kefenrod um den Aufbau von zwei Weltrekordversuchen: Die „Größte Domino-Spirale“ und die „Längste Domino-Mauer“ mit insgesamt 64.000 Dominosteinen. Dabei galt es die bestehenden Rekorde von Max Poser (Spirale, 28.800) und Philipp Zimmermann (Mauer, 27.03 Meter) zu brechen. Die Rekordversuche standen seit Beginn unter...

Erstmals ging es zwischen dem 03. und 06. Januar 2012 in der Mehrzweckhalle Kefenrod um den Aufbau von zwei Weltrekordversuchen: Die „Größte Domino-Spirale“ und die „Längste Domino-Mauer“ mit insgesamt 64.000 Dominosteinen. Dabei galt es die bestehenden Rekorde von Max Poser (Spirale, 28.800) und Philipp Zimmermann (Mauer, 27.03 Meter) zu brechen. Die Rekordversuche standen seit Beginn unter enormen öffentlichem Interesse. Der Hessische Rundfunk, Rhein-Main TV, fünf Radiosender, lokale Zeitungen und die Presseagenturen DPA und DAPD berichteten.

 

Zur Veranstaltung waren letztendlich mehr als 400 Zuschauer gekommen, um die offiziellen Guinness World Records Rekordversuche live mitzuerleben. Um kurz nach 18:00 Uhr starte die Veranstaltung wie geplant. Doch dann der Schock: Während der Begrüßung machte sich die „Längste Domino-Mauer der Welt“ unter einem lauten Knall selbstständig und fiel komplett in sich zusammen. Leider war es Guinness World Records jedoch nicht möglich, die Konstruktion als offiziellen Weltrekord anzuerkennen, da die Rekordlänge an einem Stück fallen muss.

 

Nicht von dem Zwischenfall betroffen war glücklicherweise der Aufbau für die „Größte Domino-Spirale“. Max Poser hatte mit 28.800 Dominosteinen gewaltig vorgelegt. Dem beurkundenden Notar Richard Trunk oblag es nun, die Kettenreaktion auf einem Podest in Gang zu setzen. In etwas mehr als neun Minuten fielen 30.000 Dominosteine, was das Erreichen eines neuen Weltrekordes bedeutete. Nach der Überprüfung der verbauten Dominosteine war sich auch der Notar sicher, dass die Anzahl korrekt war.


Dominoes Making TV (2011)

50.000 Dominosteine

Zwischen dem 01. und 04. August 2011 wurden mit einem siebenköpfigen Team 50.000 Dominosteine in der Mehrzweckhalle Kefenrod aufgestellt. Dabei drehte sich alles rund um das Thema Fernsehen. Unter vier großen Themen (Motto, TV früher, TV heute, Finale) ging es von Klassikern wie dem „Laurel & Hardy Portrait“ bis hin zu modernen TV-Shows wie „Wer wird Millionär?“ oder „TV Total“.   Angestoßen wurde...

Zwischen dem 01. und 04. August 2011 wurden mit einem siebenköpfigen Team 50.000 Dominosteine in der Mehrzweckhalle Kefenrod aufgestellt. Dabei drehte sich alles rund um das Thema Fernsehen. Unter vier großen Themen (Motto, TV früher, TV heute, Finale) ging es von Klassikern wie dem „Laurel & Hardy Portrait“ bis hin zu modernen TV-Shows wie „Wer wird Millionär?“ oder „TV Total“.

 

Angestoßen wurde die Kettenreaktion von Andreas Englisch, der sich durch die Bereitstellung von Holzanfertigungen und Materialspenden im Vorfeld der Veranstaltung erkenntlich zeigte. Jedes der vier Überthemen wurde durch eine Seilbahn angestoßen, die sich am hinteren Ende der Halle befand. So geschehen auch mit dem Motto- und Sponsorenfeldern am Start.

 

Anschließend wartete das Thema „TV früher“ auf seinen Einsatz. Mit dem „Laurel & Hardy Portait“ wurde mit 6.498 Dominosteinen unser bis dato größtes einzelnes Motiv zu Fall gebracht. Die Kettenreaktion setzte sich fort in Rudi Carells Kult-Show „Am laufenden Band“, einer der bedeutendsten Fernsehshows der 1970er Jahre. Auch hier fielen alle Dominosteine und so stand als nächstes das „Willy-Brandt-Projekt auf dem Programm. Wie am 25. August 1967, also knapp 44 Jahre zuvor, führte auch hier ein Buzzer das „Farbfernsehen“ ein. Christian Bernges betätigte für uns die Taste und die Aufzeichnung der Kettenreaktion war, nach dem Ausflug in die 50er und 70er Jahre, wieder wie gewohnt in Farbe zu betrachten. Der Buzzer hatte hierbei keine Auswirkungen auf die Kettenreaktion, sondern war allein für die optische Darstellung gedacht. So wie im August 1967, als Willy Brandt unserem Projekt die Entstehung gab, handelte es sich hierbei um eine Attrappe.

 

Nach einer weiteren Seilbahn folgte nun mit dem TV-Programm von heute und der „Builders Challenge“ der Hauptteil. Julian Kaufmann und Gianluca Libesch hatten knapp eine Minute Zeit, um eine Lücke mit 30 Dominosteinen zu schließen. Da die Aufbauer ihre Aufgabe mit Bravour bestanden, war bereits nach kurzer Zeit klar, dass auch diese 1.500 Dominosteine ohne große Probleme fallen würden. Die Kettenreaktion fand ihren Fortgang im „Wer wird Millionär“-Projekt. Hier folgten die Dominosteine einem Kandidaten, der sich von der 50 Euro-Frage bis nach ganz nach oben zur letzten Frage spielt und schließlich den Jackpot knackt. Da die Fragen der beliebten TV-Sendung auch immer schwieriger werden, wurden auch unsere Dominosteine im Laufe der Gewinnstufen immer langsamer. Was nun folgte, war eine der wackeligsten Konstruktionen bei unseren Veranstaltungen überhaupt. Es waren zwar nicht viele Steine, jedoch musste beim Aufbau mit Büroklammern immer wieder ein Höhenausgleich hergestellt werden. So entstand nach mühevoller Arbeit die „TV-Show Wand“, an der die verschiedensten Sendungen aus dem deutschen Programm zu sehen waren. Tatsächlich waren bis zu diesem Zeitpunkt tatsächlich alle aufgebauten Dominosteine gefallen. Zwar fiel das „TV Total“-Logo noch problemlos um, allerdings bereitete das „Schlag den Raab“-Motiv die einzige Panne des Abends. Nach „Wetten, dass …?“ folgte das größte Einzelprojekt des Domino-Parcours mit dem Namen „Kerner - Wo ist Sven“. Hier wurde das „Flugblatt“ der deutschlandweiten Suchaktion vom Sommer 2010 nachempfunden. Sven Jachmann, Reporter und Redakteur bei Kerner, hatte das Ziel, drei Wochen unerkannt durch Deutschland zu Reisen, obwohl er jeden Tag digitale Spuren hinterließ, die anschließend im Internet veröffentlicht wurden.

 

Etwa 4.000 Dominosteine wurden zur Abrundung des Events in Stapelungen aufgebaut. 14 Türme fielen fast zeitgleich zusammen und ihre Trümmer bildeten den Schriftzug „TV“. Zeitgleich zündete Tristan Betz, vom Team des Veranstaltungstechnik-Partners Radio Betz, eine Sprühfontäne, die unter den zahlreichen Zuschauern noch einmal für zusätzlichen Beifall sorgte.

 

Am Ende fielen mit 49.614 Dominosteinen 99,223% aller aufgebauten Dominosteine.
Mit einer bestandenen Builders Challenge, vier funktionierenden Seilbahnen, farbenfrohen und abwechslungsreichen Motiven und einem sehenswerten Finale, schaffte es die Kettenreaktion auf den bis dato dritten Rang der „Größten Domino-Kettenreaktionen Deutschlands“ im Bundesländervergleich.


In a Second around the World (2011)

42.800 Dominosteine

Nachdem zwischen 2008 und 2010 mehrere kleinere Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle Kefenrod stattfanden, entschied sich Organisator Patrick Sinner für 2011 auf ein neues Konzept zu setzen. Erstmals wurde mit „In a Second around the world“ (dt. „In einer Sekunde um die Welt“) ein Domino-Projekt unter einem Motto entwickelt. Aufgegriffen wurden dabei Motive aus der digitalen Welt.   Ausgehend von...

Nachdem zwischen 2008 und 2010 mehrere kleinere Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle Kefenrod stattfanden, entschied sich Organisator Patrick Sinner für 2011 auf ein neues Konzept zu setzen. Erstmals wurde mit „In a Second around the world“ (dt. „In einer Sekunde um die Welt“) ein Domino-Projekt unter einem Motto entwickelt. Aufgegriffen wurden dabei Motive aus der digitalen Welt.

 

Ausgehend von den Betriebssystemen Microsoft Windows und Apples Mac OS X, bildete die Kettenreaktion im weiteren Verlauf einen USB-Stick und das eMail-Symbol ab. Sie setzte sich in den „Online-Giganten“ fort, wo die Logos von eBay, Google, Facebook und YouTube warteten. Angekommen im Videospiel-Projekt sollten die Dominosteine eine Stadt für sich erobern. Allerdings blieb hier einer von fünf Türmen stehen und das Motiv glückte somit nur zum Teil. Pech hatten auch die Aufbauer Christian Bernges und Julian Kaufmann. Sie sollten kurz nach dem Start innerhalb von 60 Sekunden eine Verbindungslinie auf einer bereits aufgebauten Domino-Mauer, der sogenannten „Firewall“, herstellen, während die fallenden Dominosteine sich bereits dem Bild näherten. Sie schafften zwar ihre Herausforderung, allerdings verkanteten sich die Dominosteine beim Übergang auf die Konstruktion.

 

Schlussendlich setzte aber die Kettenreaktion fort und ein Silberflitter-Regen legte sich über den Parcours. 38.642 Dominosteine fielen - Ausreichend für einen neuen hessischen Landesrekord.