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Deutscher Domino Rekord 2017

World of Art - Experiencing Domino-Entertainment  
500.000 Dominosteine

Eine halbe Million Dominosteine fallen unter dem Motto „World of Art - Experiencing Domino-Entertainment“ (dt. „Welt der Kunst - Domino-Entertainment erleben“) unter ganz besonderer Atmosphäre beim Deutschen Domino Rekord 2017 in der randvollen Mittelstufenhalle Nidda. Es ist die weltweit größte Kettenreaktion des Jahres. Nach zwei Jahren findet somit die Veranstaltungsreihe in der technisch aufwendigsten Show seine Fortsetzung, die vom Team jemals umgesetzt wurde. Über 80 Scheinwerfer und erstmals auch pyrotechnische Effekte inszenieren die Kettenreaktion zur spektakulären Rekordshow.


Trotz über 700 Zuschauern hätte man für einen kurzen Augenblick eine Stecknadel fallen hören können. Es ist 21:50 Uhr als Hauptsponsor Rainer Lapp den ersten Dominostein in Bewegung setzt. Nur wenige Sekunden später ist der erste Weltrekord geknackt: 80.432 Dominosteine fallen im „Größten Domino-Kreis“ und brechen den Vorjahresrekord aus Amerika, der bei 76.017 Dominosteinen liegt. Pyro-Fontänen und Luftschlangen schießen in die Luft. Doch ein Effekt ist falsch justiert und trifft andere Bilder. Als die Zuschauer den Atem anhalten und ein vorzeitiges Ende der Rekordshow befürchten, machen planmäßiges Eingreifen und schnelle Reparationen wenige Minuten später die Fortsetzung der Kettenreaktion möglich. Kurz darauf bricht auch die mit einer Gesamthöhe von 3,024 Metern und aus 8.001 Dominosteinen bestehende „Größte 2D DominoPyramide“ den zweiten Weltrekord. Erstmals erreicht ein solches Bauwerk eine Höhe von über drei Metern. Der Rekord aus 2015 hatte noch bei 2,88 Metern und 7.260 Dominosteinen gelegen. Rekord-Schiedsrichter Olaf Kuchenbecker vom Rekord-Institut für Deutschland und Notar Richard Trunk bestätigen später die Einhaltung aller Regularien und erklären den Rekord unter Flitterregen für offiziell.


Pyrotechnische Effekte begleiten die Dominosteine spektakulär, als beispielsweise Leonardo Da Vincis „Mona Lisa“ von einer 3,50 Meter hohen Leinwand und ein drei Meter hoher und aus über 30.000 einzelnen Dominosteinen bestehender chinesischer Tempel in sich zusammen fällt. In der Planung wurde dieser Tempel in einem Computerprogramm komplett Stein für Stein in 3D entworfen. Eine neu entwickelte Planungstechnik und der Einsatz neuer Software machte solche Kulissen nun möglich. Auch die Builders-Challenge glückt: Justin Kühn schließt unter hohem Druck eine Verbindungslinie in der Mitte eines Domino-Labyrinths und gibt den Weg auf eine Wand aus Dominosteinen hinter ihm frei. Die Herausforderung glückt, obwohl Kühn beim Bewegen innerhalb des Labyrinths etwa 30 Dominosteine mit dem Fuß berührt, die aber in die richtige Richtung fallen. 


Patrick Sinner, Organisator und Verantwortlicher von Sinners Domino Entertainment: „Was heute Abend in Nidda passiert ist, kann kaum beschrieben werden. Eine randvolle Halle erlebt ein Wechselbad der Gefühle, an dessen Ende zwei Weltrekorde stehen und letztendlich doch alle Dominosteine fallen wie geplant. Dramatischer hätte es sich kein Drehbuch-Autor ausdenken können.“


CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber, Niddas Bürgermeister Hans-Peter Seum (parteilos) und sein Kefenroder Amtskollege Rudolf Kessler (CDU) gratulieren und loben die Arbeit des 18-köpfigen Teams als unheimlich feinfühlig und beeindruckend mit hohem Spannungs- und Unterhaltungswert.


Sinners Domino Entertainment bedankt sich bei den Sponsoren REWE Rainer Lapp, Goliath Toys GmbH, Baugesellschaft Wolfgang Sperling & Partner, Landmetzgerei und Partyservice Heiko Nagel und der Gesellschaft für Lagereibetriebe Hans Gerlach. Weiterhin wirkten die Firma Deko Studio Schwab und Bäckerei Naumann unterstützend mit.


Deutscher Domino Rekord 2015

Dominoland - Reaching The Limit

543.210 Dominosteine

Mit 543.210 Dominosteinen steht der zweite Deutsche Domino Rekord in diesem Jahr unter dem Motto „Dominoland - Reaching The Limit (dt. „Dominoland - Limits erreichen“). Dank der Unterstützung der Stadt Nidda und Bürgermeister Hans-Peter Seum konnte die Veranstaltung kurzfristig in die dortige Mittelstufenturnhalle geholt werden, nachdem die Büdinger Räumlichkeiten auf Grund von Sanierungsmaßnahmen kurzfristig nicht zur Verfügung standen.
 
Vier Anläufe braucht es allerdings, bis REWE-Sponsor Rainer Lapp die Kettenreaktion ordnungsgemäß zum Laufen bringt. Schuld daran ist weniger Lapp selbst, sondern vielmehr die Anzahl der Limits, denen sich das Team stellt. Denn die Dominosteine der ersten Reihe sind falsch herum angebracht, sie sollen also gegen die Gesetze der Physik kopfüber fallen. Das taten sie schließlich auch, allerdings beim Übergang zu den normal stehenden Steinen funktioniert plötzlich etwas nicht.

 

Olaf Kuchenbecker, Rekordrichter vom Rekord-Institut für Deutschland und verantwortlich für die Feststellung der Rekord-Ergebnisse, kommt zu dem Schluss, die etwas mehr als 200 am Start „hängenden“ Dominosteine von der Gesamtzahl abzuziehen.

 

Als der Start aber nun endlich glückt, ist die Stimmung in der Halle angespannt, denn eine Unterbrechung in der Mitte der Kettenreaktion würde das Aus für einen neuen deutschen Rekord bedeuten. Aber die Dominosteine zeigen souverän den Sonnenuntergang auf Hawaii, klettern durch den Dschungel-Tempel und erobern die Antarktis. Auch Edvard Munchs weltbekanntes Gemälde „Der Schrei“ stellt kein Hindernis dar und wird komplett von einer speziell hierfür aufgebauten, mehr als drei Meter hohen, senkrechten Leinwand abgeräumt. Auch Justin Kühn, mittlerweile seit drei Jahren Aufbauer in Sinners Team, gelingt es, eine Reihe von Cornflakes-Packungen live zu platzieren, bevor die bereits laufende Kettenreaktion die entsprechende Stelle erreicht. Ganze 15.000 gefallene Dominosteine zusätzlich bringt dies dem Team ein.

Mit den abwechslungsreichen und bunten Motiven fallen zeitgleich drei Weltrekorde: Die mit 11.466 „Meisten gefallenen Dominosteine unter Wasser“, die mit 120 Lagen „Größte Domino 2D-Pyramide“ und als großes Finale das 72 Quadratmeter messende und aus 150.174 Dominosteinen bestehende „Größte Domino-Portrait“, das den vor vier Jahren verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs abbildet.


Begeistert zeigt sich auch das Publikum. Mehr als 700 Zuschauer sind in die Niddaer Halle gekommen. Unter ihnen auch CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber, der die Arbeit des Teams als „unheimlich kreative Feinarbeit“ lobt. Niddas Bürgermeister Hans-Peter Seum (parteilos) und sein Kefenroder Amtskollege Rudolf Kessler (CDU) sind ebenfalls zu Gast.
 
Schon eine Viertelstunde nachdem der letzte Stein fällt, verkündet Kuchenbecker, der mit Notar Kurt Weckesser und Notarvertreter Christoph Duchardt (beide Ortenberg), für die Zählung verantwortlich ist, mit 537.938 gefallenen Dominosteinen einen neuen deutschen Rekord für die „Größte Domino-Kettenreaktion“. Zum ersten Mal überschreitet damit ein Deutscher Domino Rekord also die Marke von einer halben Million, nachdem im letzten Jahr 472.209 Dominosteine fielen.


Deutscher Domino Rekord 2014

The Year in Domino - A Festival of Colors

500.000 Dominosteine

Mit einer halben Million Dominosteinen richtet Sinners Domino Entertainment unter dem Motto „The Year in Domino - A Festival of Colors“ (dt. „Das Jahr in Domino - Ein Festspiel der Farben“) zum ersten Mal den Deutschen Domino Rekord in Büdingen aus. 14 Tage arbeitet ein fünfzehnköpfiges Team an der aktuell größten Domino-Show Deutschlands. 22:00 Uhr ist es, als Rainer Lapp, Vertreter des Hauptsponsors REWE, sichtlich nervös zum Anstoß ansetzt. Es sollte glücklicherweise der einzige für diesen Abend bleiben. Alles andere hätte den Erfolg des Deutschen Domino Rekords unmöglich gemacht.
 
Die angestoßene Reihe führt direkt zu einem spektakulären Rekordversuch: Ein aus vier Farben bestehender, nahezu sieben Meter im Durchmesser großer Domino-Kreis, bildet das Zentrum der gigantischen Kettenreaktion, die sich über die kompletten 1200 Quadratmeter der Büdinger Wilhelm-Lückert-Halle erstreckt. Der Kreis stellt die vier Hauptfarben der einzelnen Jahreszeiten dar. Getreu dem Motto „A Festival of Colors“ ist jede einzelne Jahreszeit in ihrer bestimmten Hauptfarbe gehalten und stellt im Gesamtbild der Kettenreaktion ein beeindruckendes Zusammenspiel der Farben dar. So ist der Frühling mit grün, der Sommer mit gelb, der Herbst mit rot und der Winter hauptsächlich mit der Farbe weiß verbunden. Nach nur wenigen Sekunden ist dieser Weltrekord gebrochen, als eine Styroporkugel in die Mitte des Kreises fällt, um 54.321 Dominosteine innerhalb von nur fünf Sekunden zum Umfallen zu bewegen - Das Publikum bereits jetzt begeistert.
 
Das Besondere: In jedem Abschnitt müssen die Dominosteine neue Herausforderungen überwinden. Beispielsweise stehen im Sommer 10.489 Dominosteine in einem Becken unter Wasser. Das Vorhaben gelingt, die Dominosteine fallen zwar in Zeitlupe, dennoch brechen sie den zweiten Weltrekord an diesem Abend.
 
Im Herbst hat allerdings Justin Kühn, seit 2012 Aufbauer in Sinners Team, weniger Glück. Einen beweglichen Holzbalken mit einer darauf aufgebauten Linie soll er nach dem Seilzug-Prinzip nach oben ziehen, um dort die Verbindung zu schließen. Der Übergang verkantet und mehr als 15.000 Dominosteine bleiben stehen. Der deutsche Rekord scheint für eine Zeit lang in Gefahr. Zumal sich kurz vor dem Start der Kettenreaktion beinahe ein Desaster ereignet, als im Winter-Projekt der Weihnachtsmann zu früh durch den Kamin fällt und bereits 5.000 Dominosteine in Bewegung setzt. Nur durch eine notdürftige Reparatur wird gewährleistet, dass die fallende Strecke das nächste Bild erreicht.
 
Umso besser funktionieren aber andere Motive: Im Winter duellieren sich zwei Kinder in einer Schneeballschlacht, Schmetterlinge und Herzen verbreiten Frühlingsgefühle und im Stadion der Fußball-WM fällt das entscheidende Tor. Als dann das 45 Quadratmeter große Abschlussbild des Sydney Opera House mit Brillantfeuerwerk aus 81.810 Dominosteinen fällt, beginnt Olaf Kuchenbecker, Rekordrichter vom Rekord-Institut für Deutschland, mit der Auszählung der stehengebliebenen Dominosteine. Gemeinsam mit Notar Kurt Weckesser aus Ortenberg hat er bereits im Vorfeld die Anzahl der aufgebauten Dominosteine ermittelt. Nach einer Stunde dann die erlösende Nachricht: 472.209 Dominosteine sind umgefallen und der bisherige Rekord von 435.847 von einem Team aus dem bayrischen Buchloe doch recht deutlich überboten.
 
Der dritte Weltrekord wurde im Übrigen bereits am 12. August während dem Aufbau aufgestellt: Auf einem einzigen senkrecht stehenden Dominostein wurden 1.055 weitere gestapelt, wobei der Stapel gemäß den Regularien auch über eine Stunde lang stehen bleiben muss. Dies tat er mit einer Dauer von genau einer Stunde, 26 Minuten und elf Sekunden.


Enjoy Your Life - The Domino Record 2013

275.000 Dominosteine

Nach einem Jahr Vorbereitungszeit haben sich am Freitagabend in der Büdinger Wilhelm-Lückert-Halle die Dominosteine wieder in Bewegung gesetzt - Mit Erfolg!   Unter dem Motto „Enjoy Your Life - The Domino Record 2013 (dt. „Genieße Dein Leben - Der Domino Rekord 2013“) gestaltete das zwölfköpfige Team von Sinners Domino Entertainment einen spannenden Parcours, der die schönsten Facetten des Lebens zeigt. Dazu: Zwei Weltrekordversuche.
 
Bereits am frühen Freitagnachmittag gibt es Grund zum Jubeln: 2.000 Dominosteine im Mini-Format, in etwa der Größe des kleinen Fingernagels, kippen zum Weltrekord. Sie überbieten die bisherige Bestmarke von 1.585. Aus Sicherheitsgründen wird das Publikum von diesem Spektakel ausgeschlossen, genügt doch der kleinste Windzug, um die winzigen Steinchen zu früh zum Umfallen zu bringen. Neben einem Fernsehteam der BBC aus England, das im Rahmen des Formats „Officially Amazing“, einer Serie über Guinness-Weltrekordversuche auf der ganzen Welt, berichtet, hat nur die offizielle Rekordrichterin Eva Norroy zutritt. Gemeinsam mit dem Notar Kurt Weckesser aus Ortenberg bestätigt sie die Gültigkeit beider Weltrekordversuche für das britische Rekordbüro. Weckesser hatte im Voraus die Dokumentation übernommen, wie viele Dominosteine exakt zur Verfügung stehen.
 
Um Punkt 21:43 setzt dann Wolfgang Naumann, als Geschäftsführer des Hautsponsors Bäckerei Naumann, vor über 500 Zuschauern zum Anstoß an. Ein Pendel, das an der Decke der Turnhalle befestigt war, schwingt in das Innere der weltgrößten „Domino-Spirale“, um den zweiten Weltrekordversuch des Abends auszulösen und somit auch die große Kettenreaktion mit insgesamt 275.000 Dominosteinen in Gang zu setzen. Ganze 30 Sekunden lässt dieser Start auf sich warten, doch es funktioniert. Nach anschließender Bestätigung durch Eva Norroy fallen hier exakt 55.555 Dominosteine. Genug, um den bisherigen Rekord von 50.500 aus Baden-Württemberg zu überbieten. Sinners Domino Entertainment hatte den Rekord mit seinem Team bis Ende März schon einmal gehalten.
 
Unterteilt in fünf verschiedene Bereiche „Enjoying Traveling“, „Enjoying Celebration“, „Enjoying Entertainment“, „Enjoying Sports“ und „Enjoying Nature“, wird die Kettenreaktion durch spielerische Effekte und Übergänge am Leben erhalten und sorgt für Staunen im Publikum. So wird ein Ball auf eine Torwand geschossen, bekommen Smileys Hüte aufgesetzt und fliegt ein Modellflugzeug über einen ganzen Abschnitt hinweg. Auch Justin Kühn, einer der Aufbauer des Teams, meistert eine besondere Herausforderung und komplettiert innerhalb von 30 Sekunden eine Brücke über einem Wasserbecken, woraus er die benötigten Steine fischt. Für Begeisterung sorgt zum Abschluss das aus mehr als 20 Farben und 25.000 Dominosteinen bestehende Sonnenuntergangs-Panorama.


Falling into Past - A Journey around the World (2012)

128.000 Dominosteine

Um den missglückten Rekordversuch der „Längsten Domino-Mauer“ vom Januar erneut anzugehen, startete das Team um Patrick Sinner in dieser Woche erneut. Unterstützung kam dabei erstmals aus Österreich. Vielen Besuchern war sicherlich der Knall noch im Ohr, als sie am Freitagabend die Wilhelm-Lückert-Halle in Büdingen betraten. Man erinnere sich, die längste Domino-Mauer der Welt hatte sich vor einem halben Jahr verselbstständigt und war ohne weiteres Hinzutun während der Begrüßung komplett in sich zusammengefallen. Mit Unterstützung des regionalen Energie-Anbieters OVAG, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum begeht, wurde die Veranstaltung erstmals nach Büdingen geholt. Die dortigen Räumlichkeiten bieten nicht nur dreimal so viel Platz wie die bisherige Location in Kefenrod, sondern können auch dem verstärkten Besucher- und Medieninteresse durch eine Tribüne gerecht werden.

 

Unter dem Motto „Falling into Past - A Journey around the World“ (dt. „Zurück in die Geschichte - Eine Reise um die Welt“) wurden bekannte geschichtliche Ereignisse und Symbole verschiedener Länder aus der ganzen Welt in 128.000 Dominosteinen aufgebaut. So gab es das Yin- & Yang Symbol zu sehen, aus der amerikanischen Geschichte wurde der wirtschaftlich historische „Schwarze Freitag“ herausgegriffen, der Mauerfall vereinte Deutschland ein zweites Mal, das Kolosseum in Rom wurde nachempfunden, der südafrikanische Freiheitskämpfer Nelson Mandela portraitiert und eine arktische Kulisse aufgebaut.

 

Der beurkundende Notar Richard Trunk aus Büdingen überwachte dabei die im Rahmen der Kettenreaktion eingebauten Weltrekordversuche für das Guinness-Buch der Rekorde: Zum einen ging es mit der 30 Meter langen und ein Meter hohen Konstruktion erneut um die „Längste Domino-Mauer“ und mit einer aus 13.486 Dominosteinen bestehenden Stapelung um die „Größte 3D-Pyramide“. Nach dem Anstoß von Frau Anne Naumann, Repräsentantin des Partners OVAG, wurde schnell klar, die Rekorde könnten heute beide gebrochen werden. Doch eine Sekunde lang stoppte das laute Prasseln der exakt 31.405 Dominosteine des 30 Meter langen Bauwerks, um dann doch einen Moment später wieder einzusetzen. Auch die „Größte 3D-Pyramide“, die sich während dem Aufbau als besondere Herausforderung entpuppte, da hierbei ein kleiner Fehler das ganze Unternehmen unmöglich machen kann, wie das Team nur 48 Stunden vor der Veranstaltung schmerzlich erfahren musste, stürzte vollständig in sich zusammen. Julian Kaufmann, einer der Aufbauer aus Sinners zehnköpfigem Team, hatte bis zum Einlass der Besucher die letzten Steine auf die Pyramide gesetzt und damit besondere Nervenstärke bewiesen.

 

Der nächste Rekordversuch soll im Sommer 2013 starten.


Ein Tag - Zwei Weltrekorde (2012)

64.000 Dominosteine

Mit einem doppelten Weltrekordversuch für das Guinness Buch der Rekorde startete das Team um Patrick Sinner in das neue Jahr. Vier Tage lang wurden in der Mehrweckhalle Kefenrod die mit exakt 30 Metern „Längste Domino-Mauer“ und die aus 30.000 Dominosteinen bestehende „Größte Domino-Spirale“ aufgebaut.   Unter der Aufsicht des amtlichen Notars Richard Trunk aus Büdingen und vor den Augen von mehr als 400 Zuschauern, galt es am Freitagabend, beide Rekordmarken zu knacken. Immerhin müssen alle Dominosteine ordnungsgemäß umfallen, um den internationalen Regularien gerecht zu werden. Allein Der Aufbau genügt hierzu nicht.

 

Doch kurz nach der Begrüßung und somit der Eröffnung der Veranstaltung stand der Schock allen Anwesenden ins Gesicht geschrieben: Die 30 Meter lange und ein Meter hohe Mauer hatte sich nach etwa sechs Metern verselbstständigt und war komplett umgefallen. Zu wenig, um den bisherigen Rekord zu überbieten, der bei 27 Metern steht - Muss die gültige Länge doch an einem Stück umfallen. „Wir gehend davon aus, dass der Ton aus einer der Lautsprecher die Mauer zum Einsturz gebracht hat. Begünstigt wurde das noch durch die Wärme der Scheinwerfer. Man sieht hier eindeutig, Konstruktionen aus Dominosteinen sind eben genauso anfällig, wie man es sich vorstellt“, resümierte Organisator Patrick Sinner im Anschluss an die Veranstaltung.

 

Der zweite Weltrekordversuch für die „Größte Spirale aus Dominosteinen“ war allerdings nicht von der Panne betroffen. Als dann der beurkundende Notar Richard Trunk den ersten Dominostein auf einem Podest anstieß, war die Anspannung in der Halle umso größer - Würde wenigstens einer der Rekorde funktionieren? Zehn Minuten fielen exakt 30.000 zuvor abgezählte Dominosteine zum neuen Weltrekord. Die bisherige Bestleistung von Max Poser aus Berlin mit 28.800 Dominosteinen vom April 2009 konnte somit überboten werden.

 

Entsprechend groß war im Anschluss die Erleichterung beim Aufbauteam und den Zuschauern. „Wir haben unsere bisherige Erfahrung an diesen beiden schwierigen Projekten versucht und sind jetzt erleichtert, dass die Spirale gefallen ist, wie geplant. Die Atmosphäre hier war unglaublich spannend, umso größer ist jetzt die Freude bei allen“, so Christian Bernges, einer der Aufbauer aus Sinners Team, nach dem geglückten Weltrekord.

 

Medial begleitet wurde das Event von HR1, HR3, HR4, FFH, der „Hessenschau“ (Hessischer Rundfunk), der „Hessenschau Kompakt“ (Hessischer Rundfunk), dem Magazin „Maintower“ (Hessischer Rundfunk), Rhein-Main-TV und den Presseagenturen DPA und DAPD, woraus mehr als 100 Artikel und Erwähnungen in Tageszeitungen und deren Internetseiten hervorgingen. Selbst international wurde der Rekordversuch aufgegriffen.


Dominoes Making TV (2011)

50.000 Dominosteine

Mit 49.614 gefallenen von insgesamt 50.000 aufgestellten Dominosteinen knackte das Team um Patrick Sinner am heutigen Freitagabend nicht nur die zuletzt im Mai mit 38.642 Steinen aufgestellte persönliche Bestmarke, sondern setzte auch die bis dato drittgrößte Kettenreaktion Deutschlands in Gang.   „Dominoes Making TV“ (dt. „Dominosteine machen Fernsehen“) lautete diesmal das passende Motto, denn es drehte sich alles rund um bekannte Formate von dem Fernsehschirm.

 

Selbst Klassiker wie „Dick und Doof“ und Rudi Carells „Am Laufenden Band“ wurden nicht außer acht gelassen und so fand sich auf dem Boden der Mehrzweckhalle Kefenrod ein Querschnitt der deutschen TV-Landschaft wieder.

 

Auch Willy Brandts bekannter „Startschuss für das deutsche Farbfernsehen“ wurde in Dominosteinen inszeniert, markiert er schließlich einen der bedeutsamsten Momente der deutschen Fernsehgeschichte. Hierzu drückte der Aufbauer Christian Bernges, wie Brandt 44 Jahre zuvor, auf einen Buzzer, der auf einem Rednerpult montiert war, und der Video-Mitschnitt der Veranstaltung war genau ab diesem Zeitpunkt wieder in Farbe zu betrachten.

 

Angekommen bei den heutigen Sendungen, erspielten sich die Dominosteine die Höchstsumme von einer Million Euro bei Günther Jauchs beliebtem Quiz „Wer wird Millionär“ und bildeten die Logos der Raab-Produktionen „TV Total“ und „Schlag den Raab“ nach. Auch das Sat.1-Magazin „Kerner“ wurde ganz im Zeichen der deutschlandweiten Suchaktion „Wo ist Sven?“ in die Kettenreaktion integriert, die im Sommer 2010 medienwirksam für Aufsehen sorgte.

 

Das große Finale bildeten 14 Domino-Türme, deren Trümmer den Schriftzug „TV“ bildeten. Parallel dazu zündete Tristan Betz, Inhaber des Veranstaltungstechnik-Partners „Radio Betz“, eine Pyrotechnik-Sprühfontäne, die dem Ereignis vor über 200 Zuschauern vor Ort ein beeindruckendes Ende setzte.


In a Second around the World (2011)

42.800 Dominosteine

Exakt 42.800 Dominosteine warteten am Freitagabend auf den Anstoß von Walter Betz, Vertreter des Partners „Radio Betz“, um in einer einzigen Kettenreaktion zu Fall gebracht zu werden.   Unter dem Motto „In a Second around the World“ (dt. „In einer Sekunde um die Welt“) wurden in vier Tagen verschiedene Motive zur digitalen Welt aufgebaut. „Das Thema bezieht sich dabei auf die immer einfacher und schneller werdende Möglichkeit, eine Kontaktperson selbst innerhalb von Sekunden auf der anderen Seite der Welt zu erreichen - Die eMail und soziale Netzwerke machen das heutzutage möglich“, erklärte Patrick Sinner die Idee hinter dem Projekt. Er hatte die Bilder und Motive gemeinsam mit fünf weiteren Helfern entworfen und aufgebaut.

 

So wurden die Internet-Giganten Google, eBay, Facebook und YouTube mit dem entsprechenden Logo dargestellt, Datenträger wie CD oder USB-Stick eingebaut und im Computer-Spiel-Projekt, eine Stadt aus Dominosteinen, zu Fall gebracht. Ein weiterer Höhepunkt der Kettenreaktion war die „Builders Challenge“, bei der die Aufbauer Christian Bernges und Julian Kaufmann in 90 Sekunden eine 64 Zentimeter lange Dominostrecke auf einer bereits zuvor errichteten roten Domino-Wand („Firewall“) aufbauten, während die fallenden Steine sich bereits dem Projekt näherten.

 

Die beiden schafften zwar ihre Herausforderung, allerdings verkantete sich die Kettenreaktion auf dem Weg auf das Gebilde. „Um den weiteren Verlauf der Kettenreaktion nicht zu gefährden, sind für solche Fälle immer Sicherungen eingebaut“, erläuterte Sinner die Verbindung der einzelnen Bilder. Beendet wurde die Kettenreaktion spektakulär mit einer Silberflitter-Kanone, die das Team der Veranstaltungstechniker von Radio Betz installierte.

 

Innerhalb von fünf Minuten vielen insgesamt 38.642 der aufgebauten 42.800 Dominosteine und bescherten dem Team einen neuen hessischen Landesrekord, der zuvor bei 37.014 Steinen lag.

 

Sinner will mit dem Aufbau seine Reihe von Domino-Veranstaltungen neu starten und auch thematisch neu orientieren. Erstmals wurde unter einem Motto aufgebaut und das Fallen der Dominosteine für eine Veröffentlichung im Internet mitgeschnitten. Laut Sinner soll dies alle neuen Projekte für den Zuschauer interessanter und durch den Mitschnitt für ein breites Publikum zugänglich machen.

 

Für den späten Sommer sei eine Fortsetzung des Projektes geplant.